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Bodengrund / Heizung /
Beleuchtung
Über den Bodengrund möchte ich keine Empfehlungen geben. Auch hier gehen die Meinungen stark
auseinander. Wir haben zu Anfang mit dieser Erde angefangen die Speziell
für solche Terrariums bzw. Schlangen gemacht wurde. Aber der Nachteil
war, das man den Kot nicht richtig Lokalisieren kann. Was schnell zu
umständlichem hantieren im Becken ausartet. Dann haben wir es mit diesem
Reptibark probiert, was aber noch schlechter ist den Kot
auszumachen. Schließlich haben wir uns für die
Variante "Teppichrasen" entschieden. Zum einen sieht's sehr gut
aus und hat einen entscheidenden Vorteil: Reinigungsarbeiten gehen leicht
und schnell von der Hand. Auf die Bodenglasscheibe kommt eine Schicht
Zeitungspapier und darauf dann der Teppichrasen. Das Becken hat im Moment
noch die Maße 80x50 und so habe ich zwei Teppichhälften geschnitten.
Somit kann ich jedes Teil individuell je nach Verunreinigung herausnehmen
und säubern. Ersatzeinlagen habe ich immer von jeder Hälfte je drei
Stück.

Die Reinigung wird immer mit
Essigessenz durchgeführt. Ab in die Wanne, etwas mit der Essigessenz
beträufelt und mit einer Handbürste und Wasser gereinigt. Die Bürste
wurde extra dafür gekauft und wird ausschließlich nur für die Reinigung
des Teppichs benutzt. Anschließend gründlich mit Wasser gespült und zum
Schluss wird die Matte noch mit dem Desinfektionsmittel "Mikrozid AF
Liquid eingesprüht. Das ganze dann trocknen lassen. Bis zum nächsten Einsatz. Auch der Wassernapf der Täglich mit Frischwasser gefüllt wird, erfährt
diese Reinigung. Wasser ausleeren, ein paar Spritzer Essigessenz und mit
einer kleinen handlichen Spülbürste ausbürsten.

Bitte nicht die
Teppichreinigungsbürste für den Trinknapf benutzen. (Bitte neu kaufen
und nur für diesen Zweck benutzen). Die Bürste für den Wassernapf lasse
ich immer in einem leeren vorher gut gereinigten Marmeladenglas. Soweit gefüllt das die Borsten ständig
unter Wasser sind. Außerdem ist in diesem Wasserglas immer ein Gemisch
aus Wasser und Mikrozid AF Liquid. Somit ist gewährleistet das die
Bürste immer Clean ist. Die Tägliche Reinigung des Trinkwassernapfes
ist sehr wichtig. Wir bieten unserer Schlange auch eine so genannte
Schlupfbox (Wetbox) an die mit Sphagnummoos gefüllt ist. Diese nimmt sie sehr gern
an. Besonders Tagsüber geht sie gerne da rein. Mittlerweile ist es schon die
zweite, die erste wurde langsam zu klein. Auch ihr Lieblingsplatz auf dem
Podest unter dem Terratopf wurde mittlerweile zu klein. Eine Nummer
größer bitte...... Jaja sie wird langsam größer....

Gerade wenn die Schlange in der Häutung
ist, kommt das dem Tier zugute. Sie kann quasi wählen welche Luftfeuchte
sie haben möchte. Im Glasterrarium Tagsüber herrschte eine Luftfeuchte von um
die 55% und Nachts sind es dann so um die 60% und die Wetbox bietet c.a.
70% - 80% Die Box ist schnell einsatzbereit. Deckel
abnehmen und ins linke Eck ein Loch bohren oder ausschneiden das gerade so
groß ist, das die Schlange durchpasst. Ins andere Eck, also Diagonal
gesehen ein paar kleine Löcher bohren, wegen der Luftzirkulation in der
Box, Fertig! Nur noch Sphagnummoos rein und fertig
ist die Schlupfbox. Die Box muss also immer "mitwachsen" Das
Moos sollte aber nicht triefend nass sein, die Schlange soll sich ja
schließlich nicht erkälten. Nur ganz leicht angefeuchtet. Bei der
letzten Häutungsphase lag sie eine Woche in der Box, Tag und Nacht.
Normalerweise gucke ich jeden Abend vor der Trinkwasserreinigung auch in
die Schlupfbox ob noch genügend Feuchtigkeit drin ist und Mänge alles noch
mal gut durch. Wenn sie aber drin liegt und sich Häuten
will, wollte ich sie nicht stören. Ich machte mir schon
Sorgen.

Aber als ich am 9 Tag früh rein sah,
war die alte Haut unter der Korkrinde zu finden. In einem Stück, so wie
es sein sollte. Sehr wichtig das die Augen auch frei
sind. Also ist die Sache mit der Schlupfbox in einem Glasterrarium eine gute Sache. Wie mach ich
das bloß, wenn sie mal ausgewachsen ist, welche Schlupfbox nehme ich denn
da? Gibt's so große Tupperschüsseln....... Was die
Gegenstände anbelangt in einem Königspythonterrarium
anbelangt, so muss man sehr vorsichtig sein. Das soll
heißen: Neue Gegenstande können unter Umständen nur sehr
schwer angenommen werden. Wie gesagt, die Betonung liegt auf
"können" den der Königspython ist ein Gewohnheitstier. Er
mag es auch nicht ständig die Dekoration umgestellt zu
bekommen. Neue Gegenstände werden unter Umständen gar nicht
angenommen. Ist mir Passiert, als ich auf dem rechten Podest
einen etwas größeren Unterschlupf anbieten wollte. Die
Schlange ging da einfach nicht rein! Irgendetwas störte
daran. Sie bekam wieder ihren alten Unterschlupf und alles
war wieder im Lot. Tja, man soll es nicht für möglich
halten, wie stur die doch sein können. Hat sich der Python
erstmal an ein Terrarium gewöhnt, mag er keine Veränderungen
mehr. Deshalb ist ein Umsetzen in ein anderes Terrarium auch
eine sehr knifflige Angelegenheit, die viel Stress bei dem
Tier auslöst!

© Stephan Schwarz
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