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Terrariumbau / Seite 1

Endlich geht's los mit dem Bau des neuen Holzterrariums. Viele Überlegungen standen an, aus welchem Holz denn nun das Terrarium gebaut werden sollte. Wir haben uns für die OSB-Platten entschieden. Zunächst mal eine Auflistung der benötigten Materialien. Das Becken soll die Maße haben: 120x60x60cm plus den Unterschrank auch aus OSB-Platten. Die Platten haben eine stärke von 15mm. Es gab zwei Varianten: Geschliffene und Ungeschliffene. Ich wählte die Ungeschliffenen, da mir niemand sagen konnte, mit was die Geschliffenen behandelt sind. Sie glänzten wie ne Speckschwarte und rochen auch noch sehr stark. Also die Ungeschliffenen, diese werden dann noch mit Spielzeuglack versiegelt. So denke ich mal, bin ich auf der sicheren Seite. Von der Planung des Terrariums und dem Schrank, bis hin zur Fertigstellung wurden sämtliche Arbeiten von mir selbst ausgeführt. Tipps und Anregungen gibt's ja beim Goooooogeln genug.

Material

OSB-Platten für Schrank und Terrarium: 80,-Euro
Leimholz für die vorderen Blenden: 16,-
Lüftungsgitter: 5,-
Holzschrauben: 9,- 
Blechschrauben: 3,-
Blech: 16,-
Silikon: 10,- 
Keramikfassung: 12,-
Acryllack für den Schrank: 15,-
Versiegelung Terra innen: 14,-
Scharniere: 5,-
Schutzkorb für Elstein: 15,-
Beleuchtung: 35,-
Glasführungsprofil: 28,-
Glasscheiben: 62,-
Elsteinstrahler: 25,-
Biotherm Professionell: 99,-
449,-Euro


Das ist das Material um das Terra in Betrieb nehmen zu können. Dinge wie Deko also Kunstpflanzen, Ablagen, Trinkgefäß usw. sind hier nicht mit eingerechnet, da das ja eine Individuelle Sache ist. Tja, man glaubt es kaum, aber es läppert sich so einiges zusammen! 449,-Euro ist ein stolzer Preis. Ein fertiges Glasterrarium in dieser Größe würde so um die 250,-Euro kosten. Je nach Ausführung. Hinzu kämen dann noch die Kosten für Keramikfassung: 12,- Schutzkorb für Elstein: 15,- Beleuchtung: 35,- Elsteinstrahler: 25,-  Biotherm Professionell: 99,- macht zusammen 436,-Euro! Schrank??


Jetzt muss man aber beim Glasterri noch die Kosten für die Isolierung rechnen. Ich will niemanden davon abhalten sich ein Terrarium zu kaufen oder selber zu bauen, aber es kostet in jedem Fall ne Menge Geld. Und das Tier das einmal drin wohnen soll ist im Preis noch nicht eingerechnet. Und wirklich viel sparen lässt sich beim Bau eines Holzterrariums auch nicht so die Welt. Der entscheidende Vorteil liegt an anderer Stelle: Nämlich an den Kosten für die Wärme! Besser gesagt, die Wärme wird besser gehalten und die Heizkosten lassen sich somit senken. Natürlich braucht man nicht unbedingt einen Biotherm Professionell, aber es erleichtert die Sache doch schon sehr. Und das Wohl des Tieres sollte immer im Vordergrund stehen. Der Bau des Schrankes ging doch besser als gedacht. Eine gute Gelegenheit um für das Terrarium zu üben. Am besten ist es wenn man zu zweit ist. In 2 Stunden war der Schrank fertig. Einen schönen Anstrich bekommt er auch noch. Nur über die Farbe herrscht noch Unstimmigkeit....


Benötigtes Werkzeug:

Bohrmaschine, Akkuschrauber, Bleistift, rechter Winkel, Bohrer zum vorbohren, Lochsäge, Meterstab und Senkkopfbohrer. Alle OSB Platten lässt man sich gleich im Geschäft zuschneiden. Oder man schneidet es selber zu Hause, wenn man die Maschine dazu hat. Ich hab sie mir im Baumarkt geholt und gleich zuschneiden lassen. Die schneiden sehr genau. Alles passte. Sollte man die Platten nicht gleich verarbeiten, so sollte man sie "flach liegend" Lagern, denn stellt man sie hin, so kann es sein das sie sich verziehen! Und das wäre beim Zusammenbau nicht so gut. Ich verwende 3,5mm x 35mm Holzschrauben und bohrte mit einem 1,5mm Bohrer vor. Anschließend werden alle vorgebohrten Löcher noch mit einem Senkkopfbohrer kurz bearbeitet. Das sollte man in jedem Fall tun, damit der Schraubenkopf im Holz verschwindet. Aber aufpassen, nicht zuviel "ansenken" sonst verschwindet die Schraube beim Bohren zu tief! Ich arbeite mit Bohrmaschine zum Vorbohren und dem Akkuschrauber zum "Senken" und Schraubeneindrehen. 


Eigentlich bräuchte man noch einen zweiten Akkuschrauber um das lästige auswechseln zwischen Senken und Schrauben zu vermeiden. Aber das geht schon so auch. Eine völlig gerade Arbeitsfläche ist dringend anzuraten. Nicht auf dem Teppichboden arbeiten, denn sonst passt das ganze hinterher nicht mehr! Immer Zwei Teile Holz erst verbinden und dann weiter zum nächsten. Hier hilft die zweite Person ungemein, vor allem beim Halten und ausrichten. Es gilt: viel Zeit lassen und in Ruhe arbeiten. Keine Hektik, sonst wird's nix: Und wie schon erwähnt, für den Schrank haben wir zwei Stunden gebraucht.

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