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Vorwort / Seite 1

Diese Webseite entstand nach dem wir unsere erste Schlange bekamen. Es soll eine Homepage sein, die sich nicht unbedingt an den vielen guten Homepages anlehnt, die es über den Python-Regius schon gibt. Es gibt schon sehr viele gute Webseiten die sich dem Thema angenommen haben. Auch wenn ständig mehr Seiten zu diesem Thema hinzukommen, so heißt das nicht zwingend auch mehr Informationen. Vieles gleicht sich. Wenn auch bezüglich Haltung, Fütterung u.s.w. manchmal die Meinungen weit auseinander gehen. Angaben wo der Königspython in freier Natur lebt, werden wir nicht auch noch beschreiben, das kann man zu hauf beim Googeln nachlesen, oder auf jenen Webseiten die auf der Web-Link Seite dieser Seiten zu finden ist. Viel mehr sollen diese Seiten darüber berichten, wie wir mit dem Thema Schlangen und anderen Kriechtieren umgehen. In der Rubrik Terrariumbau werden wir ausführlich und mit vielen Bildern unseren ersten Bau eines Holzterrariums vorstellen. Denn eins haben wir mittlerweile gelernt: Glasterrariums für Schlangen und Co sind, ich möchte es mal vorsichtig ausdrücken, nicht immer das wahre! Bücher über den Bau von Terrariums haben wir zwei gekauft. Diese Bücher befassen sich aber mehr mit der Innengestaltung und den Bau von Glasterrariums. Also gilt: Selber bauen! Um den Wünschen des Tieres und seines Pflegers gerecht zu werden. Jetzt aber erst mal, wie wir überhaupt zu unserer ersten Schlange kamen.


 

Die Geschichte von Miss Marple, oder wie wir zu unserer ersten Schlange kamen

Viele Leser werden sich jetzt fragen, was? ne Schlange und Katzen? Geht das denn? Ja, wir haben auch 6 Samtpfoten. Und wie das geht! Doch wie begann alles. Mein Faible für diese Kriechtiere ohne Beine war schon immer da. Wann immer eine Sendung im Fernsehen über Schlangen kam, musste ich sie anschauen. Sie haben so was Mystisches Geheimnisvolles an sich. Und auch in den Zoogeschäften musste ich immer an diesen Terrarien stehen bleiben um diese Interessanten Tiere in Augenschein zu nehmen. Schlangen haben mich seit je her Fasziniert. Aber selber eine halten und pflegen, dafür fehlte mir wohl noch der letzte entscheidende Impuls. Da ich ja eigentlich neben unseren Samtpfoten der Aquaristik verfallen bin, kam die Entscheidung an einem Samstag, als wir bei Kölle-Zoo in Heilbronn waren.  


In der Zeitung ein paar Tage zuvor war zu lesen: kommenden Samstag großer Dschungeltag bei Kölle-Zoo in Heilbronn. Da geh mer hin, sagte meine Frau. Man könne Dschungelprüfungen ablegen und auch was gewinnen. Aha! Dschungeltag dachte ich mir, da gibt's bestimmt interessante Tierchen zu sehen. Als wir an diesem Tag endlich da waren, wurden wir nicht enttäuscht. Schon draußen war ein kleines Zelt aufgebaut in dem einiges an Kleintier wie z.b. Kakerlaken und Schaben  zu bestaunen waren. Aber die wirklich interessantesten Tiere gab es drinnen zu bestaunen. "Schlangen" In fast jeder Größe und Farbform! Von der Boa Constrictor als Baby bis zur großen Netzpython von fast 4 Meter und einem Gewicht von 25 Kilo.


Meine Frau war nicht mehr zu bremsen. Man durfte die Tierchen auch anfassen und wer wollte durfte sie sich sogar um den Hals legen und mit ihnen Posieren. Ich erkannte ehrlich gesagt meine Frau nicht wieder. Sie war wie Hypnotisiert von den Gesellen ohne Beine. Sie zeigte nicht die Spur von Ängstlichkeit. Und scheute sich auch nicht, eine 15 Kilo Python um den Hals legen zu lassen! Ich betrachtete das ganze aus einer, sagen wir mal, na ja ein paar Zentimeter mehr Abstand..... Wir hatten zum Glück die Knipse dabei, so das ich in die Rolle des Fotografen schlüpfte. Was mir auch ganz gut gefiel. Nach einer gewissen Zeit verlor ich meine, das lassen wir jetzt das Wort... und traute mich auch mal so ein Tier, die ich immer nur vom Fernsehen kannte, anzufassen. Wow! die fühlen sich ja ganz anders und überhaupt: Einfach nur toll. Die Zeit verging wie im Flug. 


Und dann kam noch ein junges Ehepaar mit einer Styroporkiste. Auf meine Frage was denn da drin sei: bekam ich die Antwort: eine Python von 4 Meter und c.a. 25Kilo! UPS! da geh ich erst mal einen schritt zurück. Keine Angst meinten sie, die macht nichts! Na hoffentlich weiß das die Schlange auch. Der Deckel wurde geöffnet und das Tier vorsichtig herausgeholt. Eine fast gelbe Schlange, ich glaube man nennt sie auch Albinos. Der Junge Mann hatte schon seine liebe Mühe die 25 Kilo Lebendgewicht sich um den Hals zu legen. Man sah ihm das Gewicht der Schlange schon irgendwie an. Sie war von einer wirklich bestechenden Schönheit und Eleganz. Der Schwanz des Tieres wickelte sich ein Stück um sein Bein, somit verschaffte sie sich ein sicheren Halt. 

© Stephan Schwarz
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